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Jeder Händler kennt das: Bestellung rein, Ware einpacken, Label drucken, Paket abgeben oder abholen lassen. Klingt simpel. Macht man das aber täglich und in größerer Stückzahl, summiert sich der Aufwand schnell. Und spätestens dann stellt sich die Frage: Wie kommt das Label möglichst reibungslos auf das Paket?
Shopify bietet dafür keine native Lösung – zumindest nicht für alle Bedürfnisse. Stattdessen gibt es eine Handvoll verschiedener Ansätze: Die eingebauten Versandlabels von Shopify selbst, offizielle Apps der Paketdienstleister, spezialisierte Drittanbieter und große Multi-Carrier-Plattformen. Alle haben ihre Berechtigung – aber eben für unterschiedliche Anforderungen.
In diesem Artikel stelle ich dir die wichtigsten Lösungen vor, vergleiche ihre Features und Preise und gebe am Ende eine Empfehlung für verschiedene Händlertypen.
Zwei grundlegende Ansätze
Bevor wir in die einzelnen Lösungen einsteigen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das große Bild. Du hast wenn es ums Drucken von Versandaufklebern geht grundsätzlich zwei Richtungen zur Auswahl.
Der erste Ansatz: eine separate App je Paketdienstleister. Dabei bindest du DHL, DPD oder Hermes direkt über deren eigene Apps ein. Das ist einfach, oft kostenlos und reicht für viele Szenarien vollkommen aus – solange du nicht mit mehreren Dienstleistern gleichzeitig arbeitest und keine komplexen Automatisierungen brauchst.
Der zweite Ansatz: eine Multi-Carrier-Plattform. Du verwaltest alle deine Paketdienstleister in einer zentralen Oberfläche, legst Versandregeln fest, bietest ein Retourenportal an und schickst Tracking-E-Mails. Das kostet etwas Geld, spart aber Zeit – und rentiert sich ab einem gewissen Volumen.
Welcher Ansatz der richtige für dich ist, hängt von drei Fragen ab: Wie viele Bestellungen versendest du pro Monat? Nutzt du einen oder mehrere Paketdienstleister? Und wie viel Automatisierung brauchst du?
Shopify Shipping – die eingebaute Lösung
Shopify Shipping ist direkt in den Shopify-Admin integriert – keine extra App, kein separater Account. Du kaufst Etiketten einzeln oder gebündelt und zahlst pro Etikett. Monatliche Grundgebühren fallen keine an. In Deutschland wird bislang nur DHL unterstützt.
Die Konditionen kommen von vorverhandelten Shopify-Rahmenverträgen. Du bekommst Rabatte, die du als Einzelhändler sonst nicht so leicht bekommst – vor allem wenn du noch keinen eigenen DHL-Vertrag hast. Rücksendeetiketten gibt es zumindest für DHL, Tracking ist inklusive.
Der Nachteil: Eigene Vertragskonditionen lassen sich nicht einbinden. Wenn du also bereits einen günstigen DHL-Geschäftskundenvertrag hast, nützt dir Shopify Shipping nichts. Und ein Retourenportal, Rücksendeetiketten oder Automatisierungen suchst du hier vergeblich.
Für wen: Sehr kleine Shops mit wenigen Bestellungen pro Monat, die noch keinen eigenen Versandvertrag haben und Wert auf Einfachheit legen.
Die offiziellen Paketdienstleister-Apps
Post & DHL Shipping (offiziell)
Die offizielle DHL-App ist für die meisten deutschen Shopify-Händler der erste Anlaufpunkt – und das aus gutem Grund. Die App ist kostenlos, unterstützt Pakete, Warenpost, DHL Express und internationale Sendungen inklusive Zolldokumenten. Labels lassen sich einzeln oder gebündelt drucken, und du nutzt deinen eigenen DHL-Geschäftskundenvertrag.
Für wen: Händler, die ausschließlich mit DHL versenden und einen eigenen Geschäftskundenvertrag haben. Kostenlos und direkt – mehr braucht es oft nicht.
GLS easyConnect (offiziell)
Auch GLS bietet eine eigene, kostenlose Shopify-App: GLS easyConnect. Die App verbindet Shopify direkt mit dem GLS-Versandportal easyConnect und übernimmt Labeldruck, Bestellimport und die Rückmeldung der Paketnummer an den Shop. Versandregeln lassen sich einrichten, und Tracking-Daten werden automatisch an Shopify zurückgespielt.
Klingt solide – die Nutzererfahrungen zeichnen aber ein durchwachseneres Bild. Die App kommt im Shopify App Store auf eine Bewertung von 2,4 Sternen, bei nur vier Bewertungen. Gemeldete Probleme: Die Registrierung schlägt in manchen Fällen fehl, sodass sich die App gar nicht erst einrichten lässt. Und wer für eine Bestellung einmal ein Fulfillment über die App ausgelöst hat, kann kein zweites mehr starten – was bei Teillieferungen zum Problem wird.
Für wen: Bedingte Empfehlung – nur wenn du ausschließlich GLS nutzt, bereits ein easyConnect-Konto hast und die App auf Anhieb funktioniert.
Drittanbieter-Apps
DHL QuickShip – ohne Geschäftskundenkonto
DHL QuickShip richtet sich an Händler, die noch kein DHL-Geschäftskundenkonto haben. Die App nutzt DHL-Privatkundentarife und befüllt die Adressdaten aus Shopify-Bestellungen automatisch – kein manuelles Abtippen mehr. Sammeldruck für bis zu 100 Sendungen ist möglich, Zolldokumente werden ebenfalls unterstützt.
Der Nachteil liegt auf der Hand: Privatkunden-Tarife sind teurer als Geschäftskundenkonditionen. Diese App ist also ein praktischer Einstieg, aber kein Dauerzustand für wachsende Shops.
Für wen: Neueinsteiger und sehr kleine Shops, die den Aufwand eines DHL-Geschäftskundenkontos scheuen. Sobald das Volumen steigt, lohnt sich der Wechsel zum Geschäftskundenkonto und zur offiziellen App.
easyDHL, easyDPD, easyGLS, easyHermes
Der deutsche Entwickler 247apps bietet für die großen Paketdienstleister jeweils eine eigene App an: easyDHL, easyDPD, easyGLS und easyHermes. Alle Apps stammen aus einer Hand, lassen sich also gut parallel betreiben, wenn du mit mehreren Dienstleistern arbeitest.
Der Funktionsumfang geht über den reinen Labeldruck hinaus: Lieferscheine, Rechnungen, Retourenportal und Pick-&-Pack-Listen sind ebenfalls dabei. Du kannst außerdem deine eigenen Verträge einbinden. Das macht diese Apps besonders interessant für Händler, die mehr wollen als nur ein Label, aber noch keine vollwertige Versandplattform brauchen.
Für wen: Händler, die mit mehreren Paketdienstleistern arbeiten und zusätzlich Retourenmanagement oder Lieferdokumente brauchen, aber noch keinen Bedarf an einer vollwertigen Versandplattform sehen.
Multi-Carrier-Plattformen
SendCloud
SendCloud ist die wohl bekannteste Versandplattform unter deutschen E-Commerce-Händlern. Über 23.000 Online-Shops nutzen die Plattform weltweit. Die Shopify-Integration ist ausgreift und wird regelmäßig weiterentwickelt.
Unterstützte Paketdienstleister in Deutschland: DHL, DPD, GLS, Hermes, UPS, DHL Express und viele weitere. Du kannst entweder SendClouds vorverhandelte Tarife nutzen oder deinen eigenen Vertrag hochladen – Letzteres ist aber nur mit einem kostenpflichtigen SendCloud-Tarif möglich.
Die Features gehen deutlich über den reinen Labeldruck hinaus. Automatische Versandregeln weisen Bestellungen anhand von Gewicht, Zielland oder Produkttyp automatisch dem richtigen Carrier und Produkt zu. Das Retourenportal ist vollständig selbstbedienbar für Kunden. Tracking-Nachrichten lassen sich per E-Mail, WhatsApp oder SMS verschicken – mit eigenem Branding, eigenem Logo und eigenem Design. Dazu kommt eine separate Checkout-App, mit der du deinen Kunden verschiedene Lieferoptionen direkt im Checkout anzeigen kannst.
Es gibt einen kostenlosen Tarif für bis zu 50 Labels pro Monat. Darüber beginnen die kostenpflichtigen Tarife – Lite für bis zu 400 Labels, Growth bis zu 1.000, Premium für mehr als 1.000 Sendungen. Je höher der Tarif, desto geringer der Aufpreis pro zusätzlichem Label.
Was die Bewertungen zeigen: Die Plattform selbst und die Shopify-Integration werden meist gelobt. Weniger begeistert sind manche Nutzer von den Standard-Versandtarifen, die im Vergleich zu eigenen Verträgen nicht immer günstiger sind. Und der Kundenservice hat in neueren Bewertungen Federn gelassen – lange Reaktionszeiten und ungelöste Probleme tauchen häufiger auf als früher.
Für wen: Wachstumsorientierte Shops ab etwa 50–100 Bestellungen pro Monat, die mehrere Carrier bündeln, ein professionelles Retourenportal anbieten und den Tracking-Prozess mit eigenem Branding gestalten wollen.
SimpleSell
SimpleSell ist ein deutscher Anbieter mit klarem Fokus auf den DACH-Markt. Unterstützte Paketdienstleister: Deutsche Post (Internetmarke), DHL, DPD, GLS und Hermes. Eigene Verträge lassen sich ebenfalls einbinden.
Die Plattform punktet mit intelligenten Versandregeln – inklusive selbstlernender Logik, die anhand vergangener Sendungen automatisch optimiert. Dazu kommen eine integrierte Adressprüfung, Bulk-Druck und Packlisten. Das Preisniveau ist attraktiv: Bis zu 20 Labels pro Monat ist die Nutzung kostenlos, danach beginnt die Abrechnung ab 19 € pro Monat ohne Mindestlaufzeit.
Für wen: Händler mit mittlerem Volumen und mehreren Paketdienstleistern, die eine solide Lösung suchen, ohne das volle Budget einer großen Versandplattform aufzuwenden.
shipcloud
shipcloud ist ein Hamburger Anbieter mit einer der breitesten Carrier-Anbindungen am Markt: DHL, DHL Express, UPS, Deutsche Post, DPD, Hermes, GLS, FedEx und viele weitere. Wer wirklich maximale Carrier-Flexibilität braucht, wird hier fündig. Dazu bietet shipcloud günstige eigene Konditionen für DHL, UPS und DPD als Alternative zum eigenen Vertrag.
Die Shopify-App von shipcloud kommt allerdings aktuell nur auf eine Bewertung von 2,3 von 5 Sternen – bei nur 9 Bewertungen. Das ist keine belastbare Datenbasis, aber auch kein gutes Zeichen. Die Plattform ist API-zentriert und richtet sich eher an technisch aufgestellte Händler oder Entwickler, die eigene Integrationen bauen. Für den normalen Shop-Alltag ohne Entwickler-Hintergrund ist das eine pontenzielle Hürde.
Für wen: Technisch affine Händler, die viele verschiedene Carrier anbinden müssen und bereit sind, etwas tiefer in die Einrichtung einzusteigen. Für alle anderen gibt es komfortablere Optionen.
Billbee – wenn du mehr als nur Labels brauchst
Billbee ist eine andere Kategorie als die bisherigen Tools. Es ist keine reine Versandlösung, sondern eine kleine Warenwirtschaft – mit Auftragsmanagement, automatischer Rechnungsstellung, Lagerbestandsführung und eben auch: Versandlabels. Speziell für den DACH-Markt entwickelt und seit Jahren beliebt bei Händlern, die auf mehreren Kanälen gleichzeitig verkaufen.
Du bindest Shopify an, und Billbee übernimmt von da an die gesamte Auftragsabwicklung. Bestellungen landen automatisch in Billbee, Rechnungen werden erstellt und verschickt, Labels für DHL, DPD, Deutsche Post und Hermes werden per Klick generiert, der Lagerbestand wird kanalübergreifend synchronisiert. Verkaufst du zusätzlich auf Amazon, eBay oder Etsy, laufen auch diese Kanäle über Billbee.
Der Preis beginnt bei 9 € pro Monat Grundgebühr, darüber wird transaktionsbasiert abgerechnet. Das klingt moderat, wird aber für größere Händler spürbar teuer. Der Einarbeitungsaufwand ist ebenfalls höher als bei einer reinen Versand-App – Billbee kann viel, und das will erstmal eingerichtet sein.
Die Nutzerbewertungen sind insgesamt positiv. Besonders gelobt werden die Automatisierungen, die Zuverlässigkeit und der kompetente Support. Wer Billbee braucht, schwört meist darauf.
Für wen: Multichannel-Händler, die neben dem Versand auch Rechnungsstellung und Lagerverwaltung zentralisieren wollen. Wer nur Labels drucken will, greift zu einer der schlankeren Lösungen.
Kurzer Exkurs: Carrier Service API
Manche Apps wollen dem Kunden im Checkout live berechnete Versandkosten anzeigen – also nicht einen pauschalen Versandbetrag, sondern den exakten Preis je nach Gewicht und Zielland. Dafür nutzt man in Shopify die sogenannte Carrier Service API.
Diese ist im Advanced- und Plus-Tarif von Shopify standardmäßig enthalten. Im Basic-Plan muss sie für 20 $ pro Monat zusätzlich dazugebucht werden. Alternativ entfällt dieser Aufpreis beim Wechsel zur Jahresabrechnung.
Für die meisten der hier besprochenen Apps brauchst du die Carrier Service API nur, wenn du live Versandpreise im Checkout anzeigen willst. Für den reinen Labeldruck ist sie in der Regel nicht erforderlich.
Vergleichsübersicht
| Shopify Shipping | Post & DHL (offiziell) | 247apps (easy*) | SimpleSell | SendCloud | shipcloud | Billbee | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Paketdienstleister | DHL, Hermes, DPD | DHL, Deutsche Post | je App | DHL, DP, DPD, GLS, Hermes | 100+ | 15+ | DHL, DPD, DP, Hermes u.a. |
| Grundpreis | 0 € (pro Label) | Kostenlos | Kostenpflichtig | Ab 0 €/Monat | Ab 0 €/Monat | Kostenpflichtig | Ab 9 €/Monat |
| Eigener Vertrag | Nein | Ja | Ja | Ja | Ab Lite | Ja | Ja |
| Retourenportal | Nein | Nein | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Automatisierungen | Gering | Gering | Mittel | Mittel | Hoch | Hoch | Hoch |
| Rechnungsstellung | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Lagerverwaltung | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja |
| DACH-Fokus | Mittel | Hoch | Hoch | Hoch | Mittel | Hoch | Hoch |
Alle Preise und Features nach aktuellem Recherche-Stand. Prüfe vor der Einrichtung die aktuellen Konditionen direkt beim jeweiligen Anbieter.
Empfehlung nach Händlertyp
Kleiner Shop, ausschließlich DHL, eigener Vertrag vorhanden: Die kostenlose offizielle Post & DHL Shipping App reicht völlig. Kein Grund, extra Geld auszugeben.
Kleiner Shop, noch kein DHL-Vertrag: Shopify Shipping oder DHL QuickShip als Einstieg. Sobald das Volumen steigt, lohnt sich der eigene DHL-Geschäftskundenvertrag und der Wechsel zur offiziellen App.
Mehrere Paketdienstleister, bis ca. 200 Bestellungen pro Monat: Die 247apps-Familie (easyDHL, easyDPD, easyGLS etc.) ist eine gute Wahl. Solider Funktionsumfang, DACH-fokussiert, überschaubare Kosten. Wer eine einzige Oberfläche bevorzugt, schaut sich SimpleSell an.
Wachsender Shop ab ca. 100–200 Bestellungen pro Monat, Wert auf Kundenerlebnis: SendCloud. Branded Tracking, Retourenportal und Automatisierungen machen einen spürbaren Unterschied – wenn das Budget dafür vorhanden ist.
Multichannel-Händler (Shopify + Marktplätze) oder Rechnungsstellung nötig: Billbee ist hier die naheliegende Wahl. Wer Shopify und Amazon oder eBay parallel betreibt und alles aus einer Hand abwickeln will, findet hier eine ausgereifte Lösung.
Technisch aufgestellter Händler mit API-Bedarf oder sehr vielen verschiedenen Carriern: shipcloud ist in dieser Nische eine Option – mit dem Vorbehalt, dass die Shopify-App nach Nutzerbewertungen noch Luft nach oben hat.
Zusammenfassung
Für den reinen Labeldruck mit DHL brauchst du nichts weiter als die kostenlose offizielle App. Die funktioniert zuverlässig, kostet nichts und bindet deinen bestehenden Vertrag ein. Komplex wird es erst, wenn du mehrere Paketdienstleister nutzen, Retouren professionell abwickeln oder den Tracking-Prozess gestalten willst.
In diesem Fall bieten Multi-Carrier-Plattformen wie SendCloud und SimpleSell echten Mehrwert – weil sie manuelle Schritte automatisieren, Fehler reduzieren und das Kundenerlebnis nach dem Kauf verbessern. Der Mehrwert muss sich aber durch das Versandvolumen rechnen lassen. Wer 30 Bestellungen im Monat verschickt, braucht kein 50-€-Tool.
Billbee ist eine eigene Kategorie: kein Versandtool, sondern eine Warenwirtschaft, die Versand als einen von vielen Bausteinen enthält. Wer auf mehreren Kanälen verkauft und Rechnungsstellung sowie Lagerhaltung nicht separat organisieren will, ist dort gut aufgehoben – alle anderen greifen zu einer der schlankeren Lösungen.
FAQ
Kann ich Versandlabels erstellen, ohne einen DHL-Geschäftskundenvertrag zu haben?
Ja. Shopify Shipping und DHL QuickShip ermöglichen das – zu Privatkunden-Tarifen. Für ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis lohnt sich aber langfristig ein eigener Geschäftskundenvertrag bei DHL.
Brauche ich die Carrier Service API?
Nur wenn du live berechnete Versandkosten direkt im Checkout anzeigen willst. Für den reinen Labeldruck ist sie nicht nötig. Im Basic-Plan von Shopify kostet sie extra – im Advanced- und Plus-Plan ist sie inklusive.
Was ist der Unterschied zwischen SendCloud und SimpleSell?
SendCloud bietet mehr Funktionen, mehr Carrier und mehr Möglichkeiten beim Kundenerlebnis – ist aber auch teurer und kommt aus den Niederlanden. SimpleSell ist schlanker, günstiger und stärker auf den DACH-Markt fokussiert. Für viele mittlere Shops reicht SimpleSell völlig.
Brauche ich Billbee wirklich, oder reicht eine Versandapp?
Billbee lohnt sich erst, wenn du die anderen Funktionen mitnutzen willst: Rechnungsstellung, Multichannel-Auftragsverwaltung, Lagerbestand. Wer nur Labels drucken möchte, zahlt bei Billbee für Funktionen, die er nicht braucht.
Was ist mit UPS und FedEx?
Für UPS und FedEx gibt es keine nennenswerten Einzel-Apps mit starker Shopify-Integration. Die beste Option ist hier eine Multi-Carrier-Plattform wie SendCloud oder shipcloud, die beide Carrier unterstützen.
Kann ich meine eigenen Versandkonditionen einbinden?
Ja – bei allen Lösungen außer Shopify Shipping und DHL QuickShip. Bei SendCloud ist es ab dem Lite-Tarif möglich. Bei der offiziellen DHL-App, 247apps, SimpleSell, shipcloud und Billbee ist es von Anfang an vorgesehen.
Welche Lösung bietet ein Retourenportal für Kunden?
SendCloud, 247apps und Billbee bieten ein vollwertiges Retourenportal. Die offizielle DHL-App ermöglicht die Erstellung von Rücksendeetiketten, aber kein eigenständiges Kundenportal dafür.







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